Kegeltour Cannstatter Wasen 2011

Programm: Kartfahren, Brauhaus in Köln, Partyzug nach Stuttgart, Cannstatter Wasen, Bierbike-Tour,...

Der erste Tag – verwirrte Gesichter, hohe Geschwindigkeiten und eine kurze Nacht

Unsere Organisatoren vom Dienst (halt immer der erste und letzte beim Königskegeln) Pimp und Schmier waren dieses Jahr mit großem Budget an der Reihe. Wie immer bei uns, war das Ziel streng geheim und durch einige Tricks blieb es das auch (ich sag nur „einfach mal nix der Frau sagen;-))! So trafen wir uns am Freitagmorgen um 10.30 Uhr in unserem Stammstartort „Kölner Hof“ und vernichteten bei leckerem Rührei das ein oder andere Kölsch.

Einige von uns waren schon wieder so erfreut auf die erwartete Flugreise, dass diese schon Stunden vorher im Hof einliefen, um sich ruhig zu trinken. Gegen 13 Uhr fuhren dann 2 Limousinen vor, welche durch die Familie Migge kutschiert wurden. Eingestiegen und los ging es Richtung Köln – aha, als doch fliegen. Als wir dann aber die Richtung Flughafen mal so gar nicht einschlugen, ganz klar, wir fahren mit der Bahn. Auch nicht, dann bleibt ja nur noch der Bootsanlege der K&D. Naja, zunächst einmal fuhren wir mit dem Go-cart, denn das war der erste Anlaufpunkt für uns. In einem spannenden Rennen belegten die üblichen Verdächtigen die Plätze 1 – 3 (Rex, Q´cha & Ö), auch den letzten Platz verteidigte unser Lalas standesgemäß. Äh, hatte ich weiter oben geschrieben gehabt, das wir vorab das ein oder andere Kölsch vernichtet hatten – war natürlich alkoholfreies Bierchen drin gewesen – ist klar, ne!

Anschließend ging es dann nach weiteren 5 – 7 Bieren weiter. Wohin – in die Innenstadt von Köln. Hier checkten wir in einem Hostel ein und wussten somit schon einmal eines sicher, heute fahren oder fliegen wir mal nirgends mehr hin. Wir machten uns einen schönen Abend in einem Brauhaus und in der Kölner Nachtszene. Die Warnung, das morgen ein sehr harter Tag auf uns warten sollte,  schlugen besonders unsere jungen und unerfahrenen Mitglieder Q´cha und Palco in den Wind, was zumindest letzter auch die ganze Tour durchzog.

Der zweite Tag – Wenig Schlaf, eine sehr lustige Zugfahrt und die ersten „Ausfälle“

Um halb 7 am nächsten Morgen klingelte dann der Wecke und wir fuhren mit den Taxen Richtung Bahnhof. Also doch nicht fliegen. Am Gleis stand dann München als nächster Zug angeschrieben, was dem Lalas mal kurz die Zornesröte ins Gesicht trieb. Der war es aber nicht. Also der nächste, Koblenz. Nö, der auch nicht. Zwischendurch wurde uns die Marschverpflegung gekühlt geliefert, auch hier funzte die Orga prächtig. Und dann kam er angefahren, der Partyzug in Richtung Cannstatter Wasen – Stuttgart. Respekt. Alle man rein ins Abteil, Fässchen angeschlagen, Sambucca raus (gell Schmier 21, 22, 23 und Schluss) und Kette. Naja, zumindest fast alle. Q´Cha, Palco, Ö und Brillock mussten sich erst einmal vom lockeren Aufgalopp vom vorherigen Abend regenerieren. So verpassten diese den Großteil einer sehr kommunikativen Reise mit Speis, Trank, schönem Liedgut und netter Begleitung.

Nach kurzweiligen 6 Stunden kamen wir dann in Stuttgart an und machten uns schleunigst auf den Weg in Richtung Bierzelt und Cannstatter Wasen. Hier trafen wir dann auch die bereits geschlossenen Bekanntschaften auf den Tischen feiernd wieder und lernten die 1 Liter Mass Bier kennen. Dies ist nichts für einen Kölschtrinker. Glas zu schwer und groß, Inhalt zu schnell schal, ne geht so.

Dies konnte einem wirklich tollen Abend aber keinen Schaden anhaben und wir tanzten (naja, bis auf unser Schläfer, der nur durch unsere guten Kontakte nicht das 2. Mal des „Lokals“ verwiesen wurde) und unseren Helden JJ, Schmier und Bruce (die sind zumindest noch bis ins Hotel zum schlafen (man munkelt etwas von 19 Uhr) gekommen) bis die Musi nicht mehr spielte. Gut, was ja mit 24 Uhr auch nicht so spät war. Ein ganz besonderer Abend. Dann verliefen sich unsere Spuren, ich denke der Großteil fand sich im Hotel wieder – aber bestimmt hat der ein oder andere noch was gegessen oder so.

Der dritte Tag – Sportliche Betätigung, uninformierte Türsteher und Achterbahn (im Kopf)

Sonntag ging es dann nach einem gemütlichen Frühstück (24 Uhr Schließzeit in den Festzelten hat auch seine Vorteile) zum nächsten Teil – Bierbike fahren in unserer neuen Kommune „Stuttgart 21“. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bekamen wir auch hier die Kurve bzw. den Geschmack am Bierchen wieder. Anschließend wieder zu „DEM WASEN“. Doof nur, das 3 von uns Ihre Bändchen voreilig entsorgt hatten. Reinkommen dürfen, hätten wir mit unserer Farbe nicht mehr – kamen wir aber. Also wurden mit Kaugummi und Spucke geflickten „Second-Hand-Bändchen“  auch der Rest in die Hütte geholt. Dank unserer geschlossenen Freundschaft mit 2 Bedienungen, hatten wir zumindest bis in den frühen Abend einen Tisch, danach wurde es dann aber zu unruhig und wir gingen lieber noch was auf den Rummel. Hier prüften wir das ein oder andere Fahrgeschäft auf seine Tauglichkeit. Die Begeisterung hielt sich aber bei einigen (Dank Alkoholkonsum) in Grenzen. Und dann ging auch dieser Tag seinem Ende entgegen.

Ein paar nicht kaputtzubekommende  hauten dann noch einen gehörigen Teil des Tourbudgets auf den Kopf – Respekt Jungs, kann mich nicht erinnern, einen von den beiden schon einmal so betrunken erlebt zu haben – und das nach 3 Tagen Alkohol. Montag ging es dann mit dem regulären Zug wieder gen Heimat, wo wir alle in unserem sicheren Bahnhof ankamen.

 
Mir bleibt an dieser Stelle nur noch folgendes übrig:

  • „Schatzi schenk mir ein Foto“ ist neuer Bestandteil unseres schier unendlichen Gesangsreparotires
  • 6 – 7 verschieden Biersorten an einem Tag sind machbar
  • Wenn man es ruhig angehen lassen soll, sollte man dies tun, außer man ist ein alter (an Erfahrung) / junger (an Jahren) Hase und kann das ab
  • Vorher nicht zu wissen  wo es hingeht ist einfach genial
  • Die Kasse hat gehalten was sie versprochen hatte
  • Danke an die Orga – Bären. In 2 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass Ihr beiden wieder dürft. Ihr macht ja am liebsten die großen Touren.

Kommentare

  • Pirelli

    4. Oktober 2011 um 09:34

    Es war klasse! Vielen Dank an Pimp und Schmier für die gute Organisation 🙂

  • REX

    7. Oktober 2011 um 09:20

    He, sehr geile Bilder, da kommt die Tour noch mal richtig auf die Platte!!! Danke an die Beiden und an den Rest, war echt ne coole Tour!!!! Bericht braucht noch ein paar Tage – leider…!

  • Ö

    7. Oktober 2011 um 21:21

    Jungs, sehr geile Tour und jetzt, 5 Tage später werde ich auch wieder nüchtern!

    Auf nächstes Jahr…Dann buche ich ja mit meinem Bruder, dass wird ein Spaß!

  • Qcha

    10. Oktober 2011 um 18:03

    Fazit: Geile Tour! Geiler Bericht!

  • Schmier

    11. Oktober 2011 um 08:13

    Absolut cooler Bericht es freut uns natürlich wenn euch die Tour gefallen hat.ich persönlich freue mich schon auf die nächste Tour ,es war mir mal wieder eine Ehre mit euch das schlachtfeld geteilt zu haben 🙂 .

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